25 beliebte Mythen zum Thema Hochbegabung: ... und die nackte Wahrheit
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(TOP 1000 REZENSENT)    Rezension bezieht sich auf: 25 beliebte Mythen zum Thema Hochbegabung: ... und die nackte Wahrheit (Taschenbuch) Ich muss zugeben, dass ich am Anfang etwas enttäuscht war als ich das Buch bekommen habe. Es werden wie der Titel schreibt "25 Mythen" und einmal "die nackte Wahrheit" kommentiert, jeweils nur auf zwei Seiten, wobei eine hiervon nur die Überschrift ist, macht netto eine Seite pro Thema, die sich teils eher wie flüchtig aufgeschriebene Gedanken lesen. Die Kommentare sind teils informativ und auch stellenweise amüsant, allerdings vermisste ich oft eine genauerer Abhandlung bzw. Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Themen. Die Texte waren mir einfach zu kurz. Ich weiß nicht, ob jemanden, der nicht hochbegabt ist dieses Buch überhaupt interessiert, bzw. gewisse Vorurteile hierdurch nicht noch weiter verstärkt würden bzw. durch andere ersetzt werden (ob sie nun stimmen oder nicht) oder ob es nur dazu dient, dass Hochbegabte an einigen Stellen schmunzeln und sagen "Ja, genau das kenne ich von mir". Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass nicht versucht wurde, gewisse Vorurteile abzubauen, sondern eher diese noch zu verstärken bzw. durch andere zu ersetzen. Es wäre eine gute Idee zu den einzelnen Mythen soweit noch nicht passiert statistische Erhebungen von Hochbegabten und einer Kontrollgruppe zu machen, um zu sehen, was denn jetzt wirklich stimmt und was nicht. Dann könnte man es auch eher ein Sachbuch nennen. So wurden meistens Beispiele genannt, aber oft ohne zu schreiben, dass es sich hierbei um Beispiele und Einzelfällt handelt, was weder ein Beleg noch ein Gegenbeweis für einen Mythos ist.
Nach meiner persönlichen Einschätzung ist es so, dass Hochbegabte genauso sind wie andere Menschen, mit vollkommen unterschiedlichen Persönlichkeiten, Talenten, Hoffnungen, Ängsten etc. Neues wird nur halt etwas schneller aufgenommen und verarbeitet, wodurch einige Unterschiede enstehen, die sich allerdings bei jedem unterschiedlich äußern. Etwas ähnliches schreibt auch der Autor. Es gibt tatsächlich Hochbegabte mit Störungen, aber die gibt es auch bei allen anderen Menschen, nur hier fällt es dann halt doppelt auf. Ich muss zugeben, dass ich mich an mehr als einer Stelle selbst erkannt habe. Ob es an Hochbegabung oder etwas anderem liegt weiß ich nicht, dazu müsste man vergleichen wie sehr sich willkürlich ausgewählt Personen hier wiederfinden.
Wie gesagt ist das Buch sehr nett und auch amüsant geschrieben, jedoch recht kurz und es hat meiner Meinung nach eher Unterhaltungswert, als dass es wirklich aufklären möchte.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 1. Juni 2010
Kundenrezensionen:
3. Habe mehr erwartet (die aktuell angezeigte Rezension)
2. "Die Kultur der Toleranz beginnt damit, zu akzeptieren, dass der andere anders ist." (Roman Herzog)
1. populär, aber nicht wissenschaftlich
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