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Intelligenz

Beschreibung:  Intelligenz. IQ-Test.
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ISBN: 3423195274   ISBN: 3423195274   ISBN: 3423195274   ISBN: 3423195274 
 
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Intelligenz




Was ist Intelligenz?

(lat. Intellegentia = Vorstellung, Einsicht, Verstand)
Allgemein: Intelligenz äussert sich in der Fähigkeit, anschauliche und abstrakte Beziehungen zu verstehen und in problemlösendem Verhalten.
L. Thurstone hat Intelligenz in folgende Primärfähigkeiten unterteilt:
  • sprachliches Verständnis
  • Assoziationsflüssigkeit
  • Rechengewandtheit
  • Räumliches Denken
  • Gedächtnis
  • Auffassungsgeschwindigkeit
  • schlussfolgerndes Denken



Woher kommt Intelligenz?

Diese Frage konnte bis heute nicht definitiv beantwortet werden. Man nimmt an, dass ein gewisser Teil vererbt wird. Allerdings hat auch die Umwelt sehr grossen Einfluss. Soziales Umfeld, kulturelle Einflüsse, Erziehung , Schulung und Bildung spielen eine Beachtliche Rolle, vor allem in der frühesten Kindheit.
Man kann nicht prüfen, wieviel vererbt wird. Intelligenz ist nicht einfach ein bestimmtes Gen, das mit bestimmten Eigenschaften vererbt wird, wie dies z.B. bei einigen Erbkrankheiten der Fall ist, sondern ein sehr komplexes Zusammenspiel von vielen Genen. Deshalb ist die Erforschung sehr schwierig.
In unserem Gehirn befinden sich etwa 100 Milliarden Nervenzellen, die für Körperfunktionen zuständig sind. Nur ein sehr kleiner Teil davon ist bei Neugeborenen schon nach genetisch festgelegten Plänen vernetzt und aktiv. Der grosse Rest wartet auf seine sinnvolle „Verschaltung“. Das Kind lernt über einen längeren Zeitraum sehen, riechen, tasten, hören und schmecken. Dabei etablieren sich durch ständige Reizverarbeitung feste Schaltkreise aus den 100 Billionen möglichen Schaltstellen im Hirn. So kann auch Intelligenz vor allem in den ersten Lebensjahren zum Teil „gelernt“ werden.
Solche Lernvorgänge sind jedoch zeitlich begrenzt. Die sprachliche Wahrnehmung zum Beispiel ist mit etwa zehn Jahren beendet. An ihr kann man den Umwelteinfluss leicht erkennen: Ein Kind von eher schweigsamen Eltern beherrscht mit zwei Jahren rund 300 Wörter weniger als ein gleich altes Kind gesprächiger Eltern. Wenn das Kind vor zehn Jahren mit einer Fremdsprache in engen Kontakt kommt, wird es sein Leben lang ein gutes Gefühl für diese Sprache haben.
Soziale und emotionale Erfahrungen in der ersten Lebenszeit entscheiden mit darüber, wie intelligent, selbstsicher und redegewandt ein Kind wird.
Man kann also zusammenfassend sagen, dass die Förderung von Kleinkindern in verschiedensten Bereichen wertvoll ist, da die Intelligenz nur zu einem gewissen Teil vererbt wird. Allzuviel ist jedoch sehr ungesund: Früher Leistungsdruck führt zu Reizüberflutung. Dadurch wird das Kind nicht intelligenter, sondern nervöser, ängstlicher und weniger aufnahmefähig.


  
EQ. Emotionale Intelligenz
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Siehe auch:
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Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von einem Autor, der anonym bleiben wollte, zur Verfügung gestellt.

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